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                                  DIE ZUKUNFT NEU DENKEN

NEWS



Pressemitteilung der BNetzA vom 27. März 2026

BNetzA lei­tet Ver­fah­ren we­gen Ver­säum­nis­sen beim Smart Me­ter-Rol­lout ein


Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat zunächst gegenüber rund 80 Unternehmen ein Verfahren eingeleitet. Hintergrund ist, dass die Unternehmen die gesetzlich festgelegte Quote für den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) nach dem Messstellenbetriebsgesetz (MbsG) nicht einhalten. 


Weitere Verfahren werden Schritt für Schritt vor allem gegenüber kleineren und mittelgroßen Unternehmen eingeleitet, welche die Mindestquote von mindestens 20 % der Pflichteinbaufälle bis zum 31.12.2025 nicht erfüllen. Ziel der Verfahren ist es, die Einhaltung der gesetzlich festgelegten Ausbauziele sicherzustellen. Die BNetzA kann nach dem Verwaltungsrecht Zwangsgelder erlassen.  Die Zwangsgelder müssen aber verhältnismäßig sein.


Der Einbau von Smart Metern ist ein entscheidender Baustein für die Digitalisierung des Stromsystems. Die BNetzA nutzt aus diesem Grund, die gesetzlichen Möglichkeiten, um die Umsetzung zu sicherzustellen.


Weitere Informationen unter "BnetzA leitet Verfahren wegen Versäumnissen ein"


Eigene Mitteilung vom 16. März 2026

"Form Energy Is Ready To Go Big"


Form Energy, ein US-amerikanisches Technologieunternehmen, hat sich auf Langzeitspeicher spezialisiert. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2017 mit dem klaren Ziel, eine der größten Herausforderungen der Energiewende zu lösen: Strom nicht nur für Stunden, sondern für Tage zuverlässig zu speichern.


Das heißt? Das Unternehmen setzt auf Batterien, aber anstelle teuerer Rohstoffe nutzt Form Energy Eisen, Wasser sowie Luft. Laden und Entladen erfolgt durch Reduktion und Oxidation von Eisen, wobei hierbei elektrische Energie erzeugt wird. Ganz einfach.


Das Ergebnis ist ein kostengünstiger Langzeitspeicher, die bis zu 100 Stunden Strom liefern können. Genau das macht sie besonders interessant für Stromnetze mit viel Wind- und Solarenergie. Damit kann die Technologie einen Beitrag zur Überbrückung von längeren Dunkelflauten leisten.
Die erste kommerzielle Anlage befindet sich gerade in der Realisierung. Form Energy war Finalist beim Earthshot Prize im Jahr 2025!


Mitteilung der Bundesnetzagentur vom 19. Februar 2026

Pilotprojekte für die Industrienetzentgelte


Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Rahmen des Agnes Prozess bereits im letzten Jahr Ansätze zur Reform der Netzentgeltsystematik für die Industrie - hin zu einer Setzung von Anreizen für flexibleres Lastverhalten - vorgestellt. Auf Basis der präferierten Modelle A) „Spotmarktorientierte Flexibilität“ oder B) „Netzdienliche Flexibilisierung“ legt die BNetzA nun ein Konzept für Pilotprojekte zu neuen Netzentgelten für die Industrie vor.


Den Entwurf finden sie auf der Webseite der BNetzA unter: „ Konzept Pilotprojekte für die Industrienetzentgelte".



Eigene Mitteilung vom 26. Januar 2026

Die Nordsee wird Schlüsselregion der europäischen Energiewende


Beim North Sea Summit 2026 in Hamburg haben Politik und Energiewirtschaft die strategische Bedeutung der Region für eine klimaneutrale und sichere Energieversorgung Europas hervorgehoben.

Die Energieminister aus neun Ländern – darunter Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Irland, Luxemburg und Norwegen – haben sich auf eine gemeinsame Deklaration zur beschleunigten Entwicklung von „Windenergie auf See und grenzüberschreitender Infrastruktur“ geeinigt. Im Kern steht der aus dem „Hamburg Declaration“ hervorgehende Plan, bis 2050 gemeinsam 100 Gigawatt Offshore-Windkapazität zu realisieren.


Der Ausbau ist ein wichtiger Schritt, den Klimaschutz weiter voranzubringen, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Abhängigkeit von Energieimporten zu reduzieren.

Fazit: Die Nordsee wird ein gigantischer Energiepark. Das Vorhaben stärkt die europäische Zusammenarbeit, führt mit den kommenden Investitionen zur Stärkung der industriellen Wertschöpfung und wird weitere Arbeitsplätze nicht nur in den Küstenregionen schaffen.


Pressemitteilung der EU Kommission vom 27. November 2025

EU-Kommission legt neue Bioökonomie-Strategie vor


Die EU will ihre Wirtschaft stärker kreislauforientiert und klimafreundlich ausrichten und setzt dafür verstärkt auf nachwachsende Rohstoffe. Die neue Bioökonomie-Strategie der Kommission zielt darauf ab, die Abhängigkeit von fossilen Importen zu senken und die Gewinnung biologischer Ressourcen z. B. aus Pflanzen, Algen und biotechnologischen Prozessen voranzubringen.


Bioökonomie ist bereits ein großer Wirtschaftszweig mit 2,7 Billionen € Umsatz im Jahr 2023 und über 17 Millionen Arbeitsplätzen, hat aber laut Kommission noch enormes ungenutztes Potenzial. Dieses soll durch mehr Innovation, Investitionen und den Ausbau von Leitmärkten für biobasierte Materialien gehoben werden. Wichtig ist dabei eine verlässliche und nachhaltige Versorgung mit Biomasse.


Große Wachstumschancen sieht die EU bei biobasierten Kunststoffen, Polymeren und Faserverpackungen, die fossile Materialien ersetzen können. Entsprechend will die Kommission industrielle Biotechnologien sowie die Produktion und Nachfrage biobasierter Chemikalien gezielt fördern.


Mehr hierzu unter "Neue Bioökonomiestrategie der EU".


Mitteilung des GEWC unter www.gewc.net vom November 2025

Partnerschaft von SSI und GEWC zur Stärkung von Nachhaltigkeit und Resilienz


Die Solar Stewardship Initiative (SSI) und der Global Wind Energy Council (GWEC) haben eine Partnerschaft geschlossen, um Nachhaltigkeit, Transparenz und Stabilität in den Lieferketten der Solar- und Windindustrie zu stärken.


Während der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien zunimmt, wollen beide Organisationen sicherstellen, dass die Herstellung und Beschaffung von Komponenten verantwortungsvoll erfolgt. Der GWEC entwickelt dafür die Wind Sustainability Initiative (WSI), die – nach dem Vorbild der SSI – gemeinsame ESG-Standards für die Windbranche schaffen soll.


Die Kooperation soll bewährte Verfahren zusammenführen, den Austausch zwischen Branchenakteuren fördern und koordinierte Maßnahmen zur Einhaltung hoher Umwelt- und Sozialstandards unterstützen. Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen und Projektentwicklern sowie Energieversorgern mehr Sicherheit bei Finanzierung und Compliance zu geben.


Mehr hierzu auf der Webseite des GEWC: "Partnerschaft zwischen SSI und GEWC".




Mitteilung der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) vom 14.11.2025, online

Wesentliche Gesetzesänderungen für Vehicle-to-Grid (V2G) beschlossen


Der Bundestag hat wesentliche Änderungen der Gesetzgebung beschlossen, um bidirektionales Laden - Vehicle-to-Grid (V2G) - wirtschaftlich zu ermöglichen. Die Änderungen beenden vor allem die doppelte Netzentgeltbelastung für den zwischengespeicherten Strom. In der Zukunft sind Elektrofahrzeuge somit anderen Speichern gleichgestellt. 


Die ergänzende Regelung für die "Marktintegration von Speichern und Ladepunkten" - kurz MiSpeL-Regelung - hat zum Ziel, Flexibilitätspotenziale von Stromspeichern (z. B. Batteriespeicher) und Ladepunkten für Elektrofahrzeuge besser zu nutzen – insbesondere in Kombination mit Erneuerbaren Energien, siehe hierzu §19 Abs. 3 EEG. Der Erlass der MiSpeL-Regelungen durch die Bundesnetzagentur (BNetzA) steht noch aus.


Mit den Äderungen wird das Elektrofahrzeug zu einem smarten Bestandteil der Energiewelt. Mehr hierzu unter www.zfk.de:Bundestag räumt Hürden für bidirektionales Laden ab“.



Webseite der Deneff vom 30. Oktober 2025


Prozesswärme in der Industrie - Hemmnisse und Empfehlungen


Energieeffizienz bildet einen entscheidenden Hebel, Emissionen und Systemkosten zu senken, so eine Studie im Auftrag der „Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz“ (Deneff). Dennoch erschließen viele Unternehmen die Potenziale der Energieeffizienz nicht vollständig.


Die Studie will einen Beitrag dazu leisten, dass Dekarbonisierung industrieller Prozesswärme machbar ist, in dem alternative technologische, ökonomische und organisatorische Ansätze angesetzt werden. Die Studie zeigt anhand von Maßnahmen die Hemmnisse auf und liefert Handlungsempfehlungen.


Fazit: Das Prinzip „Energy Efficiency First“ sollte weiter als normatives Leitprinzip gelten. Änderungen an Gesetzgebung in der Zukunft sollten diesen Ansatz konsequent weiterverfolgen.


Hier der Link zur Studie „Kurzstudie - Prozesswärme in der Industrie“ im Auftrag der Deneff.




Mitteilung auf der Webseite www.unendlich-viel-energie.de vom 20. Oktober 2025


Forschungsprojekt zur kommunalen Beteiligung beim Ausbau der "Erneuerbaren"
In dem Forschungsprojekt „KomFi“ soll erstmals untersucht werden, wie Beteiligungsmodelle von Kommunen den Ausbau von Wind- und Solarenergie beeinflussen. Insbesondere soll der §6 des EEG zur Gewinnbeteiligung genauer untersucht werden.


Im Forschungsprojekt "KomFi" arbeiten Akteure aus Wissenschaft, Praxis und Beratung zusammen, um Erkenntnisse für den weiteren Ausbau der "Erneuerbaren Energien" zu liefern. Mehr über "KomFi" in der Mitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE): "KomFi - Forschungsprojekt".




Webseite des BMWi vom 18.9.2025

Stärkung der Bioenergie
Die Europäische Kommission hat die Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 25.02.2025 mit Bezug zum Biomassepaket beihilferechtlich genehmigt.


Es besteht nun die Möglichkeit des Zubaus von flexibler Leistung aus Biogas für den Strommarkt, die auch zur Wärmewende beitragen können.


Siehe Pressemitteilung des BMWi: „Stärkung der Bioenergie“.






Webseite des Magazins "Power" vom 7.8.2025


"Buildling AI for the power industry"
Viele internationale Energieunternehmen erkennen, dass KI die Energiewirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette verändern bzw. revolutionieren wird. Das  Electric Power Research Institute (EPRI) hat aus diesem Grund das „Open Power AI Consortium“ gegründet, um so die Entwicklung und den Einsatz eines offenen KI-Modells für den Energiesektor zu entwickeln. Klingt spannend!


An den Mitgliedsunternehmen kann man erkennen, dass das Interesse groß ist, hieran mitzuwirken.

Durch die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Branchenführern, Forschern und Technologieanbietern wird die Initiative die Entwicklung und den Einsatz modernster KI-Lösungen vorantreiben, die darauf ausgerichtet sind, die Betriebseffizienz zu steigern, die Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit zu erhöhen, neue und nachhaltige Technologien einzusetzen, Kosten zu senken und gleichzeitig das Kundenerlebnis zu verbessern.

Die Initiative bietet eine kollaborative Plattform für die Entwicklung domänenspezifischer KI-Modelle für den Austausch und das Testen innovativer Lösungen in einer sicheren Umgebung an.


Weitere Informationen hierzu mit einem Interview mit Jeremy Renshaw, dem Gründer der Initiative, auf der Webseite von dem Magazin „POWER“ unter: "Building chatgpt for the power industry".




MIT News vom 11.8.2025

New research can identify opportunities to drive down the cost of innovations

Die Kosten von PV-Modulen sind seit dem Jahr 1970 um mehr als 90 % gefallen. Wissenschaftler des "Massachusetts Institute of Technology" (MIT) haben nun modelliert, welche  Innovationen bei der Photovoltaik (PV) und den Balance-of-System (BOS) zu der enormen Kostendegression geführt hat.


Die Modellierung zeigt, dass wichtige Innovationen oft außerhalb der PV-Branche in  der Lieferkette entstanden sind, darunter Fortschritte in der Halbleiterfertigung, Metallurgie, Glasherstellung, Rohstoffgewinnung, Bau, Software sowie im Bereich Regulierung und Genehmigung.


Dieses Modell wollen die Wissenschaftler nun nutzen, um den Wissenstransfer auf andere Innovationen zu übertragen, so dass Unternehmen Innovationen effektiver vorantreiben und Politik eine Priorisierung vornehmen kann. Mit Bezug auf den Wissenstransfer könnte die Entwicklung in der PV- Branche der Beginn sein, da Robotik und KI-gesteuerte Hilfsmittel wesentliche Treiber bei zukünftigen Kostensenkungen und Qualitätsverbesserungen sein könnten.


Weitere Informationen hierzu auf der Seite des MIT unter „New research can identify opportunities to drive down the cost of innovations".




Mitteilung der Bundesnetzagentur (BnetzA) vom 6.8.2025


Bekanntgabe der Ausschreibung Wind-Offshore zum Gebotstermin 1.8.2025

Die BNetzA hat mitgeteilt, dass im Rahmen der Ausschreibung für zentrale voruntersuchte Offshore‑Windflächen (N‑10.1 mit 2000 MW und N‑10.2 mit 5000 MW) erstmalig keine Gebote eingegangen sind. Gemäß § 14 Abs. 2 Satz 4 WindSeeG werden die Flächen zum Gebotstermin 01.06.2026 erneut ausgeschrieben.


Die Gründe für das Ausbleiben der Gebote sind gestiegene Projekt- und Kapitalkosten, volatile Strompreise sowie die Ertragseinbußen durch Abschattungseffekte der ausgeschriebenen Flächen. Diese Effekte führen zu geringeren Volllaststunden, wie bereits im dem Gutachten des Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) prognostiziert wurde: (Ertragsmodellierung der Ausbauszenarien 24 und 25)

Eine Forderung der Branche ist unter anderem der Wechsel zu zweiseitigen Contracts for Difference (CfDs), um die Investitionssicherheit zu erhöhen.



Montel News vom 15.7.2025


BGH billigt Baukostenzuschüsse für BESS
Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte, dass Verteilnetzbetreiber einen Baukostenzuschuss (BKZ) für den Netzanschluss netzgekoppelter Batterie-Speicherkraftwerke (BESS) nach dem Leistungspreismodell verlangen dürfen. Ein solcher Zuschuss ist nicht diskriminierend, da Speicher sowohl Verbraucher als auch Erzeuger sind und folglich gleichzubehandeln seien.


Der BKZ habe eine Lenkungs- und Steuerungsfunktion, indem der Zuschuss mit zunehmender Anschlussleistung steigt – objektiv gerechtfertigt im Rahmen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG).

Der BGH widerspricht damit dem vorherigen Urteil des OLG Düsseldorf. Das Urteil wird Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit zukünftiger Projekte nehmen.


Den gesamten Artikel finden sie auf der Webseite von Montel News unter "BGH billigt Baukostenzuschüsse für Batterien".


Mitteilung des Fachmagazins „neue energie“ vom 24.6.2025

In der Höhe liegt die Kraft
Die Gicon-Gruppe (Gicon) baut das erste Höhenwindrad in Brandenburg (Schikpau). Das Winrad hat eine Höhe von 365 m. In der Höhe zeigen sich bekanntlicher Weise bessere und stabilere Windverhältnisse.


Das Unternehmen plant, in den kommenden zehn Jahren bis zu 1000 Anlagen in Deutschland zu bauen. „In Verbindung mit Solar- und Speicheranlagen können die Anlagen als Hybridkraftwerke - grundlastfähige Grünstromkraftwerke - betrieben werden“, so das Unternehmen.

Die Gicon wird durch SPRIND, der Bundesagentur für Sprunginnovationen in Deutschland, gefördert und begleitet.


Weitere Informationen hierzu auf der Webseite des Fachmagazins „neue energien“ unter „In der Höhe liegt die Kraft“.



Eigene Mitteilung vom 17.2.2025


SEACure: Project to remove carbon out of the sea

 

Die SEACure-Technologie ist ein innovatives Verfahren zur CO₂-Entfernung aus dem Meerwasser und aufgrund der möglichen Skalierbarkeit eine sehr vielversprechende Technologie auf dem Weg zu "Net Zero".
SEACure entnimmt Meerwasser, senkt dessen pH-Wert und fördert so die Freisetzung von über 90 % des darin gelösten CO₂. Meerwasser enthält ein Vielfaches mehr CO₂ als Luft, was SEACure im Vergleich zu herkömmlichen Technologien deutlich effizienter machen könnte.
SEACure ist eine "Negative Emissions Technology (NET)" , welche von der Regierung aus Großbritannien gefördert wird. Es kooperieren mehrere Universitäten bei dem Projekt, dazu mehr auf der Webseite der "University of Exeter": SEACure.



Eigene Mitteilung vom 2.6.2025


Meyer Burger in der Krise

Meyer Burger aus der Schweiz befindet sich derzeit in einer tiefgreifenden Krise. Der Solarhersteller mit einem starken Versprechen für Qualität und Nachhaltigkeit hat die Gesellschaften in Deutschland am 30. Mai 2025 in eine Insolvenz überführt. Trotz Bemühungen hinsichtlich einer Sanierung konnte der Geschäftsbetrieb nicht gesichert werden.


Bereits zuvor hat Meyer Burger die Produktion in den USA, Arizona, eingestellt. Das Werk, mit einer geplanten Kapazität von 1,4 GW befand sich noch im Hochlauf. Als Hauptgrund für den Produktionsstopp nennt das Unternehmen fehlende finanzielle Mittel.


Meyer Burger hat seit längerer Zeit Schwierigkeiten, die unter anderem auf die starke Konkurrenz durch günstigere Solarprodukte aus China zurückzuführen sind. Zudem wurde ein bedeutender Abnahmevertrag mit dem US-Solarentwickler (DESRI) gekündigt. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Verhandlungen mit Anleihegläubigern.



Mitteilung vom Bundesverband für Energiespeicher Systeme e. V. (BVES) vom 27.3.2025

Leitfaden zum Einsatz von Speichertechnologien in Unternehmen
Nach BVES-Branchenanalyse wächst der Markt für Energiespeicher jährlich um 20 % - Tendenz steigend. Der von BVES und der IHK neu veröffentlichte Leitfaden  dient  dazu, dass sich Unternehmen umfassend über den Einsatz von Speichertechnologien informieren können.


Der Leitfaden bietet einen Überblick über technische Grundlagen, rechtliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Chancen. Es werden praxisnahe Tipps zu Netzanschluss, Projektumsetzung und Geschäftsmodellen gegeben. Best-Practice-Beispiele verdeutlichen, wie Stromspeicher bereits erfolgreich in Unternehmen eingesetzt werden.

Der Leitfaden steht kostenlos zum Download auf den Webseiten des BVES sowie der DIHK zur Verfügung. 

 


pv magazine vom 15.04.2024


BGH-Urteil zum Baukostenschuss für Batteriespeicher am 27. Mai 2025 erwartet 

Der Bundesgerichtshof (BGH) widmet sich am 27. Mai 2025  dem Thema Baukostenzuschuss für Batteriespeicher, so laut Mitteilung des BGH vom 15. April 2025.


Nähere Informationen unter: Pressemitteilung vom "pv magazine" vom 15.2025.




Eigene Mitteilung vom 07.04.2025


Gradyent´s Digital-Twin-Plattform
Gradyent ist ein Unternehmen aus den Niederlanden, das sich auf die Digitalisierung und Optimierung von Wärmesystemen spezialisiert hat. Durch die Entwicklung einer „Digital-Twin-Plattform“ ermöglicht Gradyent Fernwärmeversorgern aber auch Industrieunternehmen, ihre Netze effizienter und nachhaltiger zu gestalten.


Die Technologie kombiniert geografische, Wetter- und Sensordaten mit physikalischen Modellen und KI, um das Verhalten eines Wärmesystems in Realtime zu simulieren sowie Optimierungs- und Reduktionspotenziale für die Zukunft aufzuzeigen.


In Deutschland ist 
Gradyent seit dem Jahr 2022 präsent. Gradyent besteht aus über 100 Energieexperten, Ingenieuren, Data Scientists und Beratern. Capricorn Partners, Eneco, ENERGIIQ und Helen Ventures unterstützen das Unternehmen als Investoren. Gradient arbeitet mit führenden Fernwärmeunternehmen und Industrieunternehmen zusammen.


Mehr über Gradyent unter www.gradyent.ai.



Eigene Mitteilung vom 01.04.2025

Zeitvariable Netztengelte ab dem 1. April 2025
Ab 1. April 2025 sind Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, zum Start dynamische Netzentgelte für mindestens zwei Quartale im Jahr anzubieten. Die Systematik soll ähnlich wie die dynamischen Stromtarife das Stromsystem flexibler und anpassungsfähiger machen. Die rechtliche Grundlage für die Einführung variabler Netzentgelte ist in  §14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) festgelegt.


Die zeitvariablen Netzentgelte ändern sich nach Tageszeit und teilweise je Quartal. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat festgelegt, dass mindestens drei Tarife ausgewiesen werden müssen. Die Netzentgelte werden in den drei Tarifstufen – Hochlast, Standardlast und Niedriglast – unterteilt, um Anreize für ein netzdienliches Verbrauchsverhalten zu schaffen. Der Niedriglasttarif sollte zwischen 10 % und 40 % des Standardlasttarifs liegen, während der Höchstlasttarif bis zu 100 % über dem Standardlasttarif liegen kann.


Um eine Transparenz über die Netzentgelte der Verteilnetzbetreiber in Deutschland zu erhalten, haben die beiden Dienstleister „Innocharge“ und „Enet“ ein eigenes Infoportal entwickelt, welches unter www.variable-netzentgelte.de zu finden ist.

 



Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums für Geoforschung vom 18.02.2025

Wendepunkt für die Energiewende: Weißer Wasserstoff
Mittels Modellierung fanden die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (GFZ) heraus, dass Gebirgszüge, in denen sich tiefes Mantelgestein nahe der Oberfläche befindet, potenzielle, natürliche Wasserstoff-Vorkommen darstellen.


Natürlicher Wasserstoff, der auch als "weißer Wasserstoff" bezeichnet wird, kann durch verschiedene Prozesse entstehen. Von besonderer Bedeutung ist der geologische Prozess, bei dem Mantelgestein mit Wasser in Kontakt kommt. Die Minerale im Mantelgestein zersetzen und bilden neue Minerale aus der sogenannten Serpentingruppe sowie Wasserstoff. Dieser Prozess wird auch als "Serpentinisierung" bezeichnet.


Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Möglichkeiten, die mit natürlichem Wasserstoff existieren, wollen die Wissenschaftler die Entstehungsprozesse von Wasserstoff sowie mikrobielle Ökosysteme, die Wasserstoff umwandeln, weiter untersuchen. Möglicherweise stehen wir an einem Wendepunkt auf der Suche nach natürlichem Wasserstoff.


Weitere Informationen finden sie auf der Webseite des GFZ unter der Pressemitteilung "Natürlicher Wasserstoff: Eine nachhaltige Energiequelle in Gebirgsregionen".




Pressemitteilung der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. vom 18.2.2025


Echtzeitdaten für den Strommix: Green Grid Compass veröffentlicht
Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und Tennet haben gemeinsam mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) den „Green Grid Compass“ veröffentlicht. Das webbasierte Tool baut auf den vorherigen Anwendungen der genannten Netzbetreiber auf. Das Tool liefert Informationen zu vergangenen CO₂-Emissionen sowie eine Prognose. Die Methodik wurde vom TÜV Süd geprüft.


Der Green Grid Compass unterstützt die Umsetzung von EU-Vorgaben wie der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III), die eine Transparenz der Daten zu Erneuerbarer Energien und der CO₂-Intensität im jeweiligen Marktgebiet fordert
.


Was bringt das Tool den Stromverbrauchern? Unternehmen können für das Energiemanagement so die CO₂-Intensität ihres Stromverbrauchs ermitteln sowie ihren Strombedarf an der CO₂-Intensität ausrichten, um so durch Lastverschiebung CO₂-Emissionen zu vermeiden.

Der Green Grid Compass liefert zudem Daten für die Berichterstattung gemäß Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Das Tool kann über eine API-Schnitstelle in die IT eines Unternehmens eingebunden werden.


Die Pressemitteilung finden Sie auf der Webseite der FfE unter „ Echtzeitdaten für den Strommix: Green Grid Compass veröffentlicht“.




Pressemitteilung  „The Smarter E“ vom 15. Januar 2025

Bidirektionales Laden spart Milliarden
Nach einer Studie  der Fraunhofer Institute ISI und ISE im Auftrag des europäischen Dachverbands, Transport&Environment (T&E), könnten sich durch die Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) insgesamt zwischen den Jahren 2030 und 2040 Kosteneinsparungen, für Verbraucher und Energieunternehmen, von mehr als 100 Mrd. € ergeben. Durch den Einsatz des bidirektionalen Ladens wird sich auch die Integration von Solarstrom in Verbindung mit einem steigenden Anteil von Prosumern erhöhen.


Die "The Mobility House GmbH" bietet in Kooperation mit der Renault Group bereits das erste V2G-Produkt unter "Mobilize Power" in Frankreich an. Halter eines V2G-fähigen Fahrzeugs des Herstellers Renault können mit einer speziellen Wallbox und einem gesonderten Tarif kostenfrei ihr elektrisches Fahrzeug (EV) laden, müssen dabei aber im Gegenzug ihr EV bzw. den Speicher ihres EV´s dem Energieanbieter zur Verfügung stellen. Mobility House hatte bereits zuvor die V2G-Technologie europaweit erfolgreich getestet. Für Deutschland müssen die Rahmenbedingungen, die das bidirektionale Laden ermöglichen, aber erst noch geschaffen werden.


Mehr dazu auf den Webseiten von "The smarter E Europe" und vom Verband "Transport&Environment", welcher die Studie zum Download zur Verfügung stellt.




Mitteilung vom Fraunhofer ISE unter Energy-Charts vom 2. Januar 2024 


„Stromerzeugung 2024: Deutscher Strommix so sauber wie nie“
Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE (Fraunhofer ISE) hat den Strommarkt 2024 vorläufig bilanziert.


Es bleibt festzuhalten, dass das Jahr 2024 einen Rekordanteil an Erneuerbarer Energien (EE) von 62,7 Prozent erreicht hat. Die Windkraft hat erneut den bedeutendsten Anteil mit 136 TWh geliefert, während PV einen Anteil von 72,2 TWh hatte. Die Erzeugung aus Kohle ging deutlich zurück, bezogen auf Braunkohle um 8,4 % und bezogen auf Steinkohle um 27,6 %.
Parallel zum Ausbau an EE stieg der Zubau an Batterien, welcher zum Anstieg an Speicherkapazität von 12,7 GWh auf 17,7 GWh führte.


Durch den hohen Anteil an EE und den Rückgang der Erzeugung aus Kohle sind die CO2-Emissionen auf ein Rekordtief von 152 Mio. t CO2 pro Jahr gesunken
.


Der durchschnittliche volumengewichtete Day-Ahead Börsenstrompreis ging um 15,5 % auf 78,01 €/MWh im Jahr 2024 gegenüber 92,29 €/MWh im Jahr 2023 zurück. Er liegt damit auch unter dem Niveau des Jahres 2021 mit 93,36 €/MWh.

Eine genauere Analyse finden Sie unter der Webseite des Fraunhofer ISE „EnergyCharts“: „Stromerzeugung 2024 so sauber wie nie“.



MIT News vom 4.12.2024


Ein neuer Katalysator kann Methan in ein Polymer umwandeln
Wissenschaftler des Massachusetts Instituts of Technology (MIT) haben einen neuen Katalysator entwickelt, der Methan in ein Polymer umwandeln kann. Der neue Katalysator, ein Hybridkatalysator, funktioniert bei Raumtemperatur und atmosphärischem Druck, weswegen sein Einsatz sehr wirtschaftlich sein könnte.


Der Hybridkatalysator besteht aus zwei Komponenten: einem Zeolith und einem natürlich vorkommenden Enzym. Dieser Hybridkatalysator führt eine zweistufige Reaktion durch, wobei am Ende Formaldehyd entsteht. Die Wissenschaftler des MIT konnten nachweisen, dass Formaldehyd zur Erzeugung von Polymeren verwendet werden kann, indem sie Harnstoff hinzufügten. Es entsteht ein harzartiges Polymer, bekannt als Harnstoff-Formaldehyd, welches in Spanplatten, Textilien und anderen Produkten bereits heute verwendet wird.


Es wird angenommen, dass Methan für etwa 15 %  des globalen Temperaturanstiegs verantwortlich ist.
Die Nachricht wurde in den MIT News unter  "A new catalyst can turn methane into something useful" veröffentlicht.



Eigene Mitteilung vom 15.12.2024


 

PPA Matchmaking-Plattform von node.energy
Die node.energy GmbH aus Deutschland bietet eine Matching- und Abwicklungsplattform für Grünstrom- PPAs an. Mit PPA-as-a-Service erleichtert node energy Gewerbe- und Industrieunternehmen den Kauf und Betreibern von EE-Anlagen den Verkauf von zertifiziertem Grünstrom.


Betreiber von EE-Anlagen sehen sich zunehmenden Erlösausfällen bei negativen Preisen ausgesetzt. Nach einer Analyse von node.energy hätte diese Regelung im laufenden Jahr zu einem Erlösausfall von mehr als 20 Prozent für die Betreiber von PV-Anlagen geführt.


Weitere Informationen erhalten Sie über die Webseite von node.energy.



Eigene Mitteilung vom 2.12.2024


Deutscher Nachhatligkeitspreis für Reverion
Das Unternehmen Reverion wurde erneuet ausgezeichnet. Im November dieses Jahres hat das Unternehmen den deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 erhalten.


Die Technologie von Reverion zeichnet sich dadurch aus, dass in einem integrierten Modul Gase wie z. B. Biomethan und H2 in einer Festoxid-Brennstoffzelle bei einem Wirkungsrad von nahezu 80 % in Strom umgewandelt werden. Zudem ist ein reversibler Modus möglich, bei dem Strom wieder in PtX zur Speicherung überführt wird. 
Das Modul ist für den industriellen Einsatz besonders geeignet, da es ein hohes Maß an Freiheitsgraden zur Strom- bzw. Wärmeerzeugung liefert.


Reverion wird u. a. gefördert durch den European Innovation Council (EIC) sowie durch SPRIND, der Agentur für Sprunginnovationen in Deutschland.


Zur Webseite des Unternehmens gelangen sie über den folgenden Link: Reverion.




Pressemitteilung des BSW Solar vom 24.11.2024


Solare Prozesswärme in hybriden Wärmesystemen
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Fraunhofer ISE) hat sich im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW Solar) mit Wirtschaftlichkeit von solarthermischen Anlagen zur Herstellung von Prozesswärme auseinandergesetzt. Es wurden Szenarien mit drei Technologien (Flachkollektoren, Vakuumröhrenkollektoren, Parabolrinnenkollektoren) an unterschiedlichen Standorten in Deutschland erarbeitet. Ermittelt wurden die Wärmegestehungskosten für Temperaturbereiche um 80°C, 120°C bzw. 300°C. Das Ergebnis:


Bis zu einem Solaranteil von rund 50 Prozent sind die Investitionen (inkl. Förderung) in solarthermischen Anlagen in allen Szenarien wirtschaftlich. Die Amortisationszeiten für solarthermische Anlagen liegen je nach Szenario, Ort, solarem Anteil und Temperaturbereich zwischen 3 und 8 Jahren.


BSW Solar hebt hervor, dass die Förderung über die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) durch bessere, steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten ergänzt werden sollte. In
 der "Woche der Wärme" wird die Studie am 28.11.2024 vorgestellt: "Dekarbonisierung der Industrie mit Prozesswärme".



Eigene Mitteilung vom 14.11.2024


Die Kraft der Mikroben

Q Power Oy aus Finnland hat ein biotechnologisches Verfahren entwickelt, welches die Produktion von PtX mittels Mikroben ermöglicht.


Die erste Stufe der Herstellung von PtX bildet dabei die Methanisierung, in dem CO2 zusammen mit H2 in einem Bioreaktor zu Methan umgewandelt wird. Die modulare "Q Power-Methanisierungstechnologie" ist nach Angaben des Unternehmens skalierbar.

Die Anlage am Industriestandort in Harjavalta wird die erste kommerzielle Anlage dieser Art in Finnland sein. Die Anlage wird füP2X Solutions Oy realisiert.



photovoltaik Magazin vom 30.10.2024


Die mo energy systems GmbH beschleunigt das Wachstum
Die mo energy systems GmbH, ein Lösungsanbieter für modulare Systeme zur Integration von PV in das Gebäude (BIPV), startet durch. Das Unternehmen plant im Jahr 2025 über das Netzwerk an Kooperationen mehrere tausend Fassaden mit PV auszustatten. Hierzu soll im ersten Halbjahr 2025 zusätzliches Kapital aufgenommen werden.


Das Unternehmen hat in der DACH-Region allein im ersten Halbjahr 2024 Solarfassaden mit einer Leistung von über einem Megawatt - insbesondere im gewerblichen sowie öffentlichen Bereich - realisiert.


Weitere Informationen unter "mo energy systems startet durch".



Eigene Mitteilung vom 16.10.2024


SCHUFA und Deloitte kooperieren beim Thema Nachhaltigkeit

Durch die EU-Taxonomie und die Corporate Social Reporting Directive (CSRD) stehen viele Unternehmen vor der Aufgabe ihr Berichtswesen auf Nachhaltigkeitsthemen zu erweitern. Im Rahmen einer Kooperation unterstützen daher die "SCHUFA Holding AG" und die "Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft" mit ihrem gemeinsamen Angebot "ESG Solution 360". 


Unter dem Namen „ESG Solution 360“ führen die Unternehmen ihre Expertise für eine "360° Beratung" zusammen, von der ersten Beratung, über die Implementierung von Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen, bis hin zu einer digitalen Plattform "ESG Solution" für das Reporting von Nachhaltigkeitsdaten und -informationen. Die Unternehmen werden auf der Plattform "ESG Solution" mit Hilfe einer KI unterstützt, um die Aufgaben einfach und schnell zu bearbeiten. Interessant?

 

Link: ESG Solution 360



Eigene Mitteilung vom 4.10.2024


Biotechnology: The Time has come for a disruptive Technology!
Die Zeit für die Biotechnologie ist gekommen. Die Entwicklungen in der Technologie mit KI haben die Geschwindigkeit und gleichzeitig den Zeit- und Kostenaufwand für ihre Realisierung deutlich gesenkt. Viele Sektoren könnten schon bald von biotechnologischen Lösungen profitieren.


Dieser Auffassung ist Capgemini. Für die Erstellung einer Studie „Unlocking the potential of bio-engineering: The time is now“ wurden Führungskräfte aus großen Unternehmen und Startups befragt. Die Befragten gehen davon aus, dass viele biotechnologische Lösungen in den nächsten 5 bis 10 Jahren ihre Sektoren verändern werden. Im Energiesektor sind es Technologien wie z. B. Produktion von BioFuels inkl. Biogas und Bio-Wasserstoff, und Bio-Solarzellen.


Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt GlobalData in ihrer neuesten Studie „Bacteria: The Next Big Disruptor?". GlobalData erwartet mit einem Horizont von ungefähr 10 Jahren, dass im Energiesektor so z. B. bakterienbetriebene Brennstoffzellen und BioFuels eine bedeutende Rolle einnehmen könnten.


Sowohl Capgemini als auch GlobalDate sehen nachhaltiges Handeln als wesentlichen Treiber hinter den Entwicklungen von biotechnologischen Lösungen. Im Allgemeinen wird die Biotechnologie in der Anwendung die Kosten senken können. Herausforderungen werden zurzeit im Upscale der Technologien als auch im Fachkräftemangel gesehen.



PV Magazin vom 27.09.2024



Steuerbarkeit auch für Photovoltaik-Anlagen unter 25 kW

Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE)  hat die Steuerbarkeit von Stromerzeugern und -verbrauchern untersucht und empfiehlt eine Absenkung der aktuellen Leistungsgrenzen von Erzeugern. Besonderen Fokus wurde in der Studie auf die Photovoltaik (PV) gelegt. Bei anderen Technologien sind kleine, nicht steuerbare Anlagen – in der Regel bis 100 kW bisher kaum vorhanden. Bei PV sind es aber gerade 90 % der über 3 Millionen erfassten Anlagen, die nicht mehr als 25 kW installierter Leistung besitzen.


Aufgrund der Prognose hinsichtlich des weiteren Ausbaus Erneuerbarer Energien tendiert das IEE bei PV schon jetzt dazu, kleinere Anlagen in das  Netz- und Einspeisemanagement einzubeziehen. Die zunehmende Nutzung von Energiemanagementsystemen (Smart Home) und intelligenter Messsysteme (iMSys) wird nach Auffassung des IEE einen großen Beitrag dazu leisten.

 


Handelsblatt vom 23.09.2024



Equinor liefert keinen blauen Wasserstoff nach Deutschland
Der norwegische Gaskonzern Equinor stellt das Vorhaben, blauen Wasserstoff nach Deutschland zu liefern, ein. „Das Vorhaben ist nicht wirtschaftlich“, so das Unternehmen. „Blauer“ Wasserstoff wird aus Erdgas produziert und das entstehende Kohlendioxid dauerhaft unterirdisch gespeichert.


Equinor hatte im Jahr 2022 mit RWE eine Absichtserklärung zum Aufbau einer Wasserstoff-Lieferkette unterzeichnet.  "Blauer“ Wasserstoff sollte in Norwegen produziert und nach Deutschland exportiert werden.


Und jetzt? Equinor wird stattdessen "blauen" Wasserstoff in den Niederlanden erzeugen und in das Wasserstoff-Kernnetz einspeisen. Das abgeschiedene Kohlendioxid soll dann per Schiff nach Norwegen zur Speicherung transportiert werden.



Euractiv vom 29.08.2024


Hohes Potenzial bei der Agri-PV in Mitteleuropa

Ember, ein Think Tank im Bereich Energie aus Großbritannien, hat in einem Bericht ein großes Potenzial für Agri-PV in Mitteleuropa identifiziert. Das Potenzial liegt bei 190 TWh. Ember empfiehlt Investitionen und eine Strategie, um den Aufbau von Agri-PV in Mitteleuropa zu forcieren.


Die Agri-PV eröffnet die Möglichkeit der Mehrfachnutzung landwirtschaftlicher Flächen. Die Agri-PV bietet zum einen zusätzliches Potenzial für den Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) im Markt, in räumlicher Nähe zu Industrie- und Gewerbeparks können zum anderen Vorteile zur Erhöhung der EE-Eigenerzeugung und Reduzierung der Energiekosten von Unternehmen entstehen.


Den vollständigen Artikel finden sie unter „Ungenutztes Potenzial: Agrarphotovoltaik spielt bisher nur eine Nebenrolle“.




Pressemitteilung PV Magazin vom 5.9.2024

 

Oxford PV nimmt Produktion auf
Oxford PV hat die Produktion der Perowskit-Silizium-Tandemmodule in Brandenburg an der Havel aufgenommen. Oxford PV entwickelt seit Gründung als Spin-off an der Universität Oxford im Jahr 2010 die "Perowskit-auf-Silizium-Technologie" und stellte mit einem Wirkungsgrad von nahezu 27,0 % einen neuen Rekord auf.


Die Module aus der jetzigen Produktion verfügen über einen Wirkungsgrad von 24,5%. Die Module mit einem Wirkungsgrad von 27,0 % sollen aber in einigen Monaten verfügbar sein.


Laut Oxford PV werden hocheffiziente Technologien die Zukunft der Solarwirtschaft dominieren. Mit Hilfe der Perowskit-auf-Silizium-Technologie kann mehr Energie zu geringeren Kosten produziert werden. In den kommenden Jahren plant Oxford PV, seine Produktion in Brandenburg an der Havel zu erhöhen. Zudem will Oxford PV zusammen mit einem Partner ein PVT-Modul mit Tandemzellen  auf den Markt bringen.


Weitere Informationen siehe Pressemitteilung von PV Magazin „Oxford PV beginnt in Brandenburg mit der kommerziellen Produktion seiner Perowskit-Tandemmodule“ vom  5.9.2024.




Pressemitteilung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 23.8.2024


Weitere Förderrichtlinie zur Dekarbonisierung der Industrie
Das Bundeministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat eine neue Förderrichtlinie „Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK)“ veröffentlicht. Mit der Förderrichtlinie soll die Dekarbonisierung der Industrie mit einem weiteren Instrument  - neben den Klimaschutzverträgen - unterstützt werden.


Das Förderprogramm hat eine Laufzeit bis 2030 und startet im Herbst 2024. Dabei steht ein Förderrahmen von in Summe 3,3 Mrd. € zur Verfügung. 

Die Vergabe der Mittel soll über Förderwettbewerbe erfolgen, die einmal im Jahr stattfinden sollen. Es gibt je nach Größe der Unternehmen unterschiedliche Förderhöhen. Eine Kofinanzierung der Länder ist vorgesehen. Die Förderbeteiligung Bundesländer kann bis zu 30 % betragen, wobei diese erst ab einer Investitionshöhe von 15 Mio. € eintritt.


Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BMWK "

Neue Förderrichtlinie für die Dekarbonisierung des Mittelstands“.



Eigene Mitteilung vom 16.8.2024


"Plasmalyzer" von Graforce

 

Die Graforce GmbH aus Berlin wird ihren „Plasmalyzer“ weiter erfolgreich in den Markt einführen. Der Plasmalyzer nutzt die Methan-Elektrolyse, auch Plasmalyse genannt, um Erdgas in Wasserstoff und festen Kohlenstoff, auch Black Carbon genannt, umzuwandeln. Unter dem Einsatz von Strom aus Erneuerbaren Energien könnte dieser Wasserstoff einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Industrie als „Low-carbon hydrogen“ leisten.


Eine Kooperation besteht u. a. mit der Kawasaki Gasturbinen GmbH. Ziel der Kooperation ist es, ein standardisiertes Modul bestehend aus Plasmalyzer, Gasturbine und Wärmerzeuger zu entwickeln, um der Industrie die Dekarbonisierung "on site" zu ermöglichen.


Im Vergleich zur Elektrolyse benötigt die Plasmalyse nach Graforce nur ein Bruchteil an Energie, um Wasserstoff zu erzeugen. Black Carbon ist ein Produkt, welches als Rohstoff in der Industrie sowie in der Landwirtschaft einen Markt findet.



Mitteilung von h2-news.de (Zugriff am 25.7.2024)


Erste Ausschreibung von Stiftung H2 Global abgeschlossen

Die Stiftung H2Global gibt das Ergebnis ihrer ersten Ausschreibung bekannt. Fertiglobe, ein Joint Venture aus der Düngemittelgruppe OCI aus den Niederlanden und dem staatlichen Ölunternehmen ADNOC aus VAE, liefert ab dem Jahr 2027 grünen Ammoniak nach Deutschland. Der Ammoniak wird in der bestehenden Anlage von Fertiglobe in Ain Sokhna am Suezkanal (Ägypten) erzeugt werden. ADNOC hat im Rahmen dieses Vorhabens Ende des Jahres 2023 die Mehrheit an Fertiglobe von der Düngermittegruppe OCI übernommen.


Auf Basis der Abnahmevereinbarung wird Scatec ASA gemeinsam mit anderen Partnern eine Anlage zur Produktion von grünen Wasserstoff realisieren. Scatec ASA ist ein internationaler Projektentwickler für Erneuerbare Energien aus Norwegen.


Die Lieferung umfasst zunächst 19.500 t (grünen Ammoniak), die dann auf mindestens 259.000 t (Ammoniak) bis zum Jahr 2033 ansteigen soll. Dies entspricht mehr als zehn Prozent der jährlichen Produktion von Ammoniak in Deutschland. Der Preis liegt bei 811 €/t (Ammoniak), was weniger als 4,50 €/kg (H2) bedeutet.


Die vollständige Mitteilung finden Sie auf der Webseite von H2 News: „H2Global: Erste Wasserstoff-Importe kommen aus Ägypten“.



Energie&Management Zeitung vom 24.6.2024

Bayernwerk und LVN wollen mit einem Pilotprojekt den Ausbau von EE-Anlagen optimieren

Aufgrund des Anschluss-Booms von neuen Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) werden die beiden Verteilnetzbetreiber Bayernwerk Netz (Bayernwerk) und LEW Verteilnetz (LVN) ein neues Verfahren zum Anschluss größerer Erzeugungsanlagen testen. Über die sogenannte „Einspeisesteckdose“ werden an einem regionalen Anschlussspunkt proaktiv weitere Einspeisekapazitäten angeboten.

Projektentwickler können sich ab dem Jahr 2025 auf diese regionalen Kapazitäten bewerben. Das Bewerbungsverfahren ist zweigeteilt. Es sollen besonders innovative Projekte bevorzugt werden. Dabei gilt das "First Come, First Served" Prinzip. Weitere Informationen zu dem Projekt "Einspeisesteckdose" erhalten Sie über die jeweiligen Webseiten der Verteilnetzbetreiber Bayernwerk und LVN.



Eigene Mitteilung vom 8.7.2024


Nachhaltiges Investieren

Mehr über Themen rund um "Nachhaltiges Investieren" erfahren Sie in dem gleichnamigen Podcast der Börsen-Zeitung. Der Podcast erscheint jeden zweiten Donnerstag.


Einfach mal reinhören, es lohnt sich: Nachhaltiges Investieren - Podcast.



Pressemitteilung von Energy Monitor vom 1.7.2024


Sodium-ion batteries are set to disrupt the LDES market

Natrium-Ionen-Batterien werden den LDES-Markt (Long Duration Energy Storage) bereits in den nächsten Jahren deutlich verändern. Darauf weist Energy Monitor hin. Ermittelt wurde dies von GetFocus, einer auf KI basierenden Plattform, die technologische Innovationen auf Grundlage globaler Patentdaten vorhersagt.
Weltweit gibt es viele etablierte Unternehmen, welche an der Entwicklung der Technologie arbeiten. Hervorzuheben sind auch Startups wie z. B. Tiamat aus Frankreich. Varta aus Deutschland verantwortet ein wegweisendes Forschungskonsortium "ENTISE" zur Skalierbarkeit der Technologie.


 

BMUV Pressemitteilung vom 28.6.2024


Das Klimaanpassungsgesetz (KAnG) trat am 1.7.2024 in Kraft

Mit dem KAnG werden erstmalig die Verantwortlichkeiten für vorsorgende Klimaanpassung in einem Gesetz geregelt. Die Bundesregierung muss eine Klimaanpassungsstrategie mit Maßnahmen, messbaren Zielen und Indikatoren für die Zielerreichung erarbeiten. Es werden Cluster  mit entsprechenden Handlungsfelder, wie z. B. Energieversorgungsinfrastruktur, Stadtentwicklung, Gesundheit und -prävention sowie Wirtschaft (Industrie und Gewerbe) definiert, die zu berücksichtigen sind. Mit einem regelmäßigen Monitoring soll die Strategie auch unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse evaluiert werden. Eine erste Klimaanpassungsstrategie ist bis zum 30.9.2025 vorzulegen.


Weitere Inhalte  des KAnG sind:

  • Die Bundesliegenschaften sollen in diesem Gesetz eine Vorbildfunktion für die Klimaanpassung einnehmen.
  • Länder müssen eine eigene vorsorgende Klimaanpassungsstrategie mit konkreten Maßnahmenplänen vorlegen und umsetzen.
  • Gemeinde und Kreise sollen ein integriertes Klimaanpassungskonzept auf Basis von Risikoanalysen vorlegen. Dabei können die Länder eine Größe bestimmen, unterhalb dessen Gemeinden von der Pflicht befreit werden.


Zudem muss die Bundesregierung regelmäßig
 zu Schadenssummen, die auf Schäden durch Wetterextreme zurückzuführen sind, sowie über die Ausgaben des Bundes für die Klimaanpassung berichten.


Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung des BMU „Vorsorge gegen Klimakrise wird verbindlich“.



Webseite von Polar Night Energy (Zugriff am 01.07.2024)


TES: Wind and Solar Power as Heat in Sand
Polar Night Energy aus Finnland bietet einen Thermal Energy Storage (TES) an, in dem Sand als Energieträger eingesetzt wird. Sand wird bis zu Temperaturen von bis zu 600° C mittels Luft aufgewärmt. Dabei kann die Wärme ohne große Wärmeverluste über einen längeren Zeitraum gespeichert werden.


Ein erstes TES-Projekt auf Basis von Sand wurde im Jahr 2022 in der Stadt Kankaanpäa für den lokalen Energieversorger „Vatajankoski“ realisiert, um Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) optimal für die Wärmebereitstellung in einem Fernwärmenetz zu nutzen. Die Speicherkapazität liegt bei 8MWh, wobei ein Upscaling möglich ist.


TES auf Basis von Sand liefern geringe Bereitstellungskosten für die Wärme. Zudem ist Sand als Speichermedium ein natürlich vorkommendes Material und nahezu unbegrenzt verfügbar. Die Technologie kann nicht nur für ein Wärmenetz sondern auch für industrielle Prozesse, die Wärme auf höheren Temperaturniveaus benötigen, eine sinnvoll nachhaltige Anwendung sein.


Links:

Polar Night Energy
Vatajankoski 



Pressemitteilung der ETH Zürich (Zugriff am 27.06.2024)


 

Innovationen: Mit Sonnenenergie zu Temperaturen von über 1000 °C

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) hat eine sogenannte „thermal trap“ entwickelt, die Sonnenstrahlung einfängt und bei hohen Temperaturen wieder abgibt. Sie erreicht Temperaturen von über 1000 °C . Der Ansatz erscheint vielversprechend.


In der Industrie sind oft sehr hohe Temperaturen von über 1000 °C nötig, so z. B. in der Zement-, Metall- und Chemieindustrie. Um diese Hitze zu erreichen, werden derzeit meist fossile Brennstoffe eingesetzt, die jedoch im Rahmen der Dekarbonisierung ersetzt werden müssen. Wasserstoff ist eine Alternative. Forscher der ETH Zürich konnten in einem Laborversuch mit Sonnenstrahlung Temperaturen von bis zu 1050 ° C erreichen. Wie? Wesentlicher Bestandteil ist ein Quarzstab, der dank seiner optischen Eigenschaften Sonnenlicht effizient absorbieren und in Wärme umwandeln kann.

Quelle: ETH Zürich "thermal trap"


Webseite von Aurora Energy Research (Zugriff am 25.06.2024)


Studie von Aurora Energy Research: „Renewable Energy - Co-location Report“
Die Aurora-Experten heben in einer neu veröffentlichten Studie „Renewable Energy - Co-location Report“ das zunehmende Risiko aufgrund des weiter steigenden Anteils von Anlagen der Erneuerbaren Energien (EE-Anlagen) auf die Vermarktung hervor. Weitere Risiken entstehen durch Einschränkungen der Stromabgabe ins Netz sowie durch höhere Kosten aufgrund von Ausgleichsmaßnahmen.


In der Studie wird aufgezeigt, dass durch „Co-location“, also EE-Anlagen mit Batteriespeicher, wirtschaftliche Anreize entstehen, da hierdurch die oben genannten Risiken minimiert werden. Neben Deutschland weisen eine Reihe weiterer Länder in Europa ähnliche Marktsituationen auf, so z. B. Griechenland, Niederlande, Polen und Großbritannien.


Die Aurora-Experten sind der Auffassung, dass im Rahmen der Energiewende ein "Co-location" die Systemintegration von EE-Anlagen wesentlich verbessert. Hierzu ist jedoch für den regulatorischen Rahmen das Gesamtsystem
 in den Blick zu nehmen. „Das Marktinteresse an solchen  „Co-location-Geschäftsmodellen“ an einem Standort ist zumindest in ganz Europa gestiegen“, so die Aurora-Experten. Der Report steht Ihnen unter „Renewable Energy - Co-location Report zur Verfügung.


In Deutschland wurden mit dem Solarpaket I durch Anpassung der Regulierung solchen Geschäftsmodellen der Weg erleichtert. Des Weiteren wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Januar 2024 eine umfassende Stromspeicherstrategie vorgelegt.



Mitteilung der  ThesmarterE Europe vom 21.06.2024


Innovationen 2024: Die Gewinner der begehrten ThesmarterE-Awards stehen fest

Im Rahmen der ThesmarterE Europe wurden erneut Innovationspreise in unterschiedlichen Kategorien verliehen. Die Auszeichnung erfolgte in den fünf Kategorien: Photovoltaics, Energy Storage, E-Mobility, Smart Integrated Energy und Outstanding Projects. Es lohnt sich mit den diesjährigen Innovationen auseinanderzusetzen. Die Gewinner des Jahres 2024 sind auf der folgende Seite des Preisverleihers ThesmarterE Europe "Award-Gewinner 2024" zu finden. 



Mitteilung von Eurostat vom 28.05.2024


EU: Erdgasverbrauch auch im Jahr 2023 europaweit rückläufig

 Die Nachfrage nach CNG ist in der EU das zweite Jahr in Folge rückläufig. Nach einem Rückgang von 13,3 % im Jahr 2022 sank die Nachfrage im Jahr 2023 um weitere 7,4% auf 12,72 Mio. Terajoule (TJ). Der Rückgang ist auf den REPowerEU-Plan zurückzuführen, der aufgrund der Beendigung der Abhängigkeit der EU von CNG aus Russland und der damit verbundenem Energiekrise  eine Steigerung der Energiepreise zur Folge hatte. Einen graphischen Überblick über die Nachfrageentwicklung der EU-Länder finden Sie bei Eurostat unter der Mitteilung vom 28.5.2024 "Natural gas demand drops by 7,4% to 12,72 TJ in 2023".



Pressemitteilung des BMUV vom 18.06.2024


Entwurf der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS)

Das BMUV hat einen Entwurf einer Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) vorgelegt. Die NKWS wird einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung, zum Schutz der Biodiversität und zum Klimaschutz leisten. Ein wichtiges Ziel der NKWS ist die Reduzierung des primären Rohstoffbedarfs. Stakeholder aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft können bis zum 9.7.2024 ihre Stellungnahme abgeben. Der Entwurf der NKWS ist auf der Webseite des BMUV "Entwurf NKWS" zu finden.



Nachricht der BNetzA vom 6.6.2024

 

Finanzierung des Wasserstoffnetzes

Die BNetzA hat eine Regelung zur Finanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes (WANDA) erlassen. Damit existiert nun eine Regelwerk, welches Netzbetreiber und Investoren einen verlässlichen Rahmen für die Finanzierung des Kernnetzes gibt. Die Finanzierung des Aufbaus des Wasserstoff-Kernnetzes soll bis 2055 durch ein langfristiges Amortisationssystem, d.h. letztlich vollständig durch Netzentgelte gelingen. Ab 2025 dürfen an den Ein- und Ausspeisepunkten des Wasserstoff-Kernnetzes Entgelte erhoben werden. Weitere Informationen in der Pressemitteilung der BNetzA vom 6.6.2024 "Wasserstoff-Kernnetz".



Pressemitteilung von energate vom 14.06.2024


Bundesrat stimmt Novellierung des BImSchG zu

Der Bundesrat hat der Novellierung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BISchG) zugestimmt, nachdem bereits der Bundestag am 6.6.2024 den Beschluss gefasst hatte. Die Novelle führt zum einen zu einer Verbesserung des Klimaschutzes beim Immissionsschutz sowie zu einer Beschleunigung immissionsrechtlicher Genehmigungsverfahren. Die wesentlichen Inhalte der Novelle des BImSchG können Sie der Pressemitteilung des BMWK "Novelle des BImSchG" vom 6.6.2024 entnehmen.



Pressemitteilung vom Fraunhofer Institut vom 5. Juni 2024


Flexibilität reduziert Netzentgelte

Kapazitätsbasierte Netzentgelte können die Stromkosten sowie den Netzausbau reduzieren. Dieses Ergebnis liefert eine neue Studie vom Fraunhofer IEG. Es wurden die Wechselwirkungen von dynamischen Stromtarifen und kapazitätsbasierten Netzentgelten gemeinsam untersucht. Die Studie zeigt auf, wie sich dynamische Stromtarife und kapazitätsbasierte Netzentgelte auf die Stromkosten der Verbraucher und auf den notwendigen Netzausbau auswirken. Die Studie entstand im institutsübergreifenden Fraunhofer Exzellenzcluster CINES.


Weitere Informationen hierzu auf der Seite des Fraunhofer IEG.